Im vorletzten Rückspiel gegen Elmschenhagen standen wir zunächst ohne Schiedsrichter da. Glücklicherweise erklärte sich Steffen (Danke!) bereit das Spiel zu pfeifen, so dass wir antreten konnten. Im Hinspiel hatten wir uns sehr schwer getan und mit Schiedsrichterglück knapp gewonnen. Vorsicht war also angesagt!

Ein paar Minuten brauchten wir um warm zu werden – waren nicht ganz wach – und kassierten gleich einen 7m. Die Elmschenhagenerinnen standen uns von Beginn an in einer 5-1-Abwehr gegenüber. Nach und nach kamen wir damit immer besser zurecht und konnten uns auch in der Abwehr die gewohnte Sicherheit erarbeiten. Von der 8. Minute bis zur 20. Minute hatten wir einen Lauf und konnten uns – besonders in der 2. Welle und dank zwei gehaltener 7m – zum 9:3 absetzen. Die Gegnerinnen wechselten auf eine 6-0-Abwehr und die Lücken waren futsch. Wir schafften es nicht, in unseren normalen Spielmodus zurückzukehren und Spielzüge aufs Feld zu bringen. Das Timing passte nicht und die Spielzüge wurden nicht so ausgeführt, wie es sein sollte. Sabine hielt noch einen 7m und einen Tempogegenstoß, doch trotz dieser Sicherheit wurden wir zum Schluss hektisch. 15 Sekunden waren noch zu spielen vor dem Halbzeitpfiff aber anstatt das schön auszuspielen, schlossen wir bei 20m – ohne Erfolg - ab. Die Gegnerinnen nutzten ihre Chance und konnten innerhalb von 8 Sekunden noch einen Tempo laufen. Halbzeit 12:7

 

Fünf Tore Vorsprung hört sich erst mal gut an, ist beim Handball aber bekanntlich nix. Besonders, wann man sich von der Hektik anstecken lässt. Elmschenhagen versuchte es wieder mit der offensiven Abwehr. Obwohl uns das mehr lag, als die klassische Abwehrvariante, schafften wir es kaum zum Abschluss. Die Gegnerinnen verkürzten den Vorsprung in der 39. Minute auf 13:10.

Unsere Abwehr hatte wie schon in der ersten Hälfte alle Hände voll zu tun. Besonders die Einläufer und die Kreisanspiele beschäftigten uns. Wir schafften es oftmals nicht, der Angreiferin einen Schritt entgegenzugehen, um den Angriff zu stoppen. Gern wurde die Gegenspielerin einfach nur begleitet und so verwundert es nicht, dass die Elmschenhagenerinnen sich manchmal sogar am 6m-Kreis noch den Ball zuspielten. Trotz aller Hektik und Kuriositäten schafften wir es bis zum Abpfiff vorn zu bleiben. „Cool“ können wir eben nicht. 17:15

Mit diesem Sieg haben wir den dritten Tabellenplatz gesichert und können entspannt das letzte Rückspiel gegen Suchsdorf antreten.

 

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. – 30.), Margit (31. – 60.), Almut (4), Mia (3), Birthe (3/1), Stephie (2), Charleen (2), Marion (1), Levka (1), Nina (1), Kathi, Werni

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