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Ein nie gefährdeter Sieg. Aber mit mehr Aggressivität in der Deckung über die gesamte Spielzeit, variablerem und ideenreicherem Angriffsspiel hätte er gegen den Heikendorfer SV, aktuell Tabellendritter, der zuvor die HSG Holstein/Kronshagen IV geschlagen hatte, noch souveräner ausfallen können. Erst nach fünf Minuten fiel das erste Tor.
Unsere Deckungstand sicher, beiden Torhüterinnen Svenja und Nathalie boten eine gute Leistung. Auch wenn wir gelegentlich an der großen, gut aufgelegten gegnerischen Torhüterin scheiterten, kamen wir über einige gute Angriffe und Gegenstöße zu Torerfolgen. Zur Pause stand es 3:9 für uns. In der Halbzeitpause bekräftigte Trainerin Maren ihre bereits beim Team-Time-Out ausgegebene Ansage, den Angriff mit mehr Abstand zur gegnerischen Deckung aufzubauen und mehr Spielzüge anzusagen und einzuleiten. Doch das gelang nur bedingt. Bis zur 43. Minute konnten wir unseren 6-Tore-Vorspung halten. Dann ließ die Deckungsarbeit deutlich nach. Nicht alle kamen mit der von Maren geforderten Umstellung auf eine 3:2:1-Deckung zurecht. Und auch vorne im Angriff mangelte es an Ideen. Die gegen eine 5:1-Abwehr eingeübten Abläufe – die Heikendorferinnen hatten zwischenzeitlich ihre Deckung umgestellt – schienen irgendwie vergessen. Doch dank des in der ersten Spielhälfte herausgespielten Vorsprungs reichte es zu einem ungefährdeten 14:17-
Sieg. 
 
Tore: Doro 2, Lena 1/1, Beeke 1, Finja 4, Jane 3/2, Nina 1, Michi 1, Hjordis 4/1