Der Spitzenreiter kommt - Spitzenspiel in Gettorf. Der Viertplatzierte empfängt die 2. Herren der HSG Mönkeberg-Schönkirchen. So die nüchternen Fakten zum 13. Spieltag der Kreisoberliga aus GTV-Sicht.

Die Gettorfer, die einen Negativrekord im Hinspiel aufstellten, und mit 26:9 (!) unterlagen, brennen auf Wiedergutmachung. „Das war damals vielleicht die bitterste Niederlage, die ich je erlebt habe.“, gibt GTV-Routinier Timo Carstensen zu. 9 Tore in einem Spiel – das gibt es sonst ja nur in der E-Jugend. Dass der GTV nur mit einer Rumpftruppe angetreten ist, dürfte allen Beteiligten bekannt sein.

Auch deswegen möchte man am Sonntag um 16:15 Uhr zeigen, dass man nicht so unterlegen ist, wie es das Hinspiel Ergebnis andeutet.

 

Was spricht für den GTV? Mittlerweile hat Gettorf 16 Punkte auf der Habenseite und ist entsprechend selbstbewusst. Man hat sich in der oberen Tabellenhälfte etabliert und traditionell tun sich die Gäste schwer mit dem harzfreien Spielgerät.  Die aktuelle Personalsituation spricht allerdings für die Gäste von der Tabellenspitze: mit Sven Stolze und Steffen Augspach droht der etatmäßige Mittelblock beim GTV auszufallen. Auf Gerrit Herforth, Gunnar Westphal, Marcel Rossow und Bjarne Jöhnk muss man bekanntlich bereits die ganze Serie verzichten. Zudem muss Florian Steinweh arbeiten. 

Über Ausfälle bei den Orangenen, rund um den ehemaligen Gettorfer Nico Fischer, ist nichts bekannt. Für die Wohlder gilt es den schnellen, wie auch wurfgewaltigen Rückraum unter Kontrolle zu bringen. „Dort gibt es einige echte Brocken zu verteidigen. Zudem dürfen wir uns nicht zu viele Fehler im Angriff erlauben – denn dann kommt Mönkeberg ins Rollen.“, weiß GTV-Coach Jan Strunk, selbst mit einer Mönkeberger Vergangenheit. „Wir haben keinen Druck und freuen uns auf das Kräftemessen.“ ist sich Strunk sicher, dass seine Mannschaft – völlig unabhängig vom Ergebnis – ein besseres Spiel als zum Saisonbeginn zeigen wird.