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Saisonabschluss für die Dritte Herren |
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[30.04.2011 Jan Stegemann]
Am Samstag,
dem 30.04.2011 wird das letzte Punktspiel der Gettorfer Dritten Herren
angepfiffen und wenn der Schiri die Begegnung gegen 17.30 Uhr abpfeift, ist
auch die Aera der 3. Herren besiegelt. Denn in der neuen Saison 2011/2012
wird es in Gettorf keine 3 Herrenmannschaften mehr geben und das Gros der
jetzigen Dritten wird in Zukunft unter dem alten Namen „Zweite Herren“ –
voraussichtlich – in der Kreisliga spielen. Vorher muss aber noch das
Saisonabschlussspiel gegen den Surendorfer TS bestritten und hoffentlich
auch gewonnen werden, denn im Anschluss wird im Wohnzimmer noch unter Zugabe
von bayerischen Köstlichkeiten das Zeitalter „Dritte“ ausgiebig
verabschiedet werden. Dieses Mal allerdings nur im Mannschafts- und
Familien- bzw. Freundeskreis, da das eigentlich gesetzte Ziel –
Kreisklassenmeister – nicht erreicht wurde. Aber sicherlich wird sich die
Mannschaft auch in Zukunft wieder etwas einfallen lassen, um mit Fans, Edel-
Fans, Dauerkartenbesitzern und sonstiger Anhängerschaft gemeinsam zu feiern.
Hiermit schon mal ein Dank an Alle, die uns die Treue gewahrt, sich die
Wochenenden mit uns herumgeschlagen haben und uns tatkräftig in allen
Bereichen unterstützt haben! |
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[11.04.2011 Jürgen Weik] Weinend fallen sich gestandene Männer in schwarz-grau in die Arme, inbrünstig wird der Spielball geküsst, Hektoliterweise fließt der Gerstensaft durch die Katakomben der Preetzer Pilsfreund-Kampfbahn, Homi dirigiert geschickt den 7,5-Tonner, schwer beladen mit koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken, Limetten und kubanischem Rum durch die Verkehrsberuhigung direkt vor die Kabine der Glücksseligkeit, das Team vom Ärztehaus am Markt verteilt freigiebig gelbe Zettel bis inklusive Dienstag, wildfremde, willige Mädchen warten unter der Dusche auf die verschwitzten, nach Bier und Erfolg duftenden Handballhelden aus dem schönsten Dorf der Welt... Ein Pfiff ertönt, der Chronist erwacht aus seinem Tagtraum... und ein Blick auf die Anzeigetafel holt ihn eiskalt und bretthart zurück in die bittere Realität... lauert dort doch das Unfassbare... 29 eigene Treffer stehen deren 39 auf Seiten der Preetzer gegenüber. Ein Blick auf die eigene Bank zeigt in den vielen vertrauten, lieben Gesichtern einen ungekannten Zug der Resignation, Enttäuschung... Vizeflensburgkusen kann so hart sein. Und nun schon zum dritten Male in Folge... Das Spiel ist schnell berichtet: Den Preetzern gelang fast die perfekte Spiegelung des furiosen Hinspiels, welches die immerdurstigen Handballhasen in der heimischen LVM-Kampfbahn noch mit satten 15 Toren für sich entscheiden konnten. Jeder Preetzer war schneller im Hirn und auf den Beinen als sein Gettorfer Kontrahent, Tempo um Tempo wurde den an diesem Tage wiederum nur durchschnittlichen Torwächtern eingeschenkt, wieder und wieder ging vorne ein Pass zum Sportkameraden Nirwana, blieben Würfe am Block oder eigenen Mitspielern hängen... und die Abwehr konnte zu keiner Phase des doch so entscheidenden Spieles den Preetzer Spielfluss entscheidend eindämmen. Eigentlich war das Spiel nach spätestens 30 Minuten entschieden. Glückwunsch also von dieser so wenig maßgeblichen Stelle an den verdienten Meister! Die waren an diesem Tag einfach besser, auch diese 10 Tore... Aber nun eine ganze Saison an diesem einem Spiel festzumachen ... neinnein... das wäre zu billig. Die Herbstmeisterschaft konnte einfach nicht über die Rückrunde gerettet werden, wie so oft, waren unverständlicherweis´ gerade die Truppen aus den hinteren Tabellenregionen die Stolpersteine für die selbsternannten Aufstiegsaspiranten aus dem schönsten Dorf der Welt. Knappe Niederlagen, Punktverluste... warum nur?? Fehlte oft der letzte Wille? Lähmte die Angst? Verließ man sich zu sehr auf andere? Die Fehleranalyse läuft. Ja... es muss und wird sich sicherlich was ändern im Kreis der sympathischen Schönspieler, machten doch direkt nach der Niederlage erste Rücktrittsgedanken diverser Leistungs-und Pilskästenträger, Außengötter, Torwächter die schale Runde durch die Kabine... da waren auch die aufgerufenen 1,30 € für das Hallenpils (eine schöne, aber leider einmalige Einrichtung in den Sportstätten der 1. KK) kein wahrer Trost. Und nun? Relegation? Der 21.05. wirft seine Schatten voraus... hoffentlich kann die Truppe sich bis dahin noch einmal aufraffen... die letzte Chance nutzen. Andererseits zeigte dieses Spiel deutlich eigene Grenzen auf... Kreisliga... da würde man sicher entscheidend öfter die Augen dick kriegen als bisher, könnte man die neue Klasse überhaupt angehen mit einem Training, welches in Aufbau und Durchführung doch oftmals eher an eine Sportart gemahnt, die mit 11 Spielern und meistens draußen durchgeführt wird? Mit welchem Spielermaterial? Welche Trikotfarbe? Welcher Bierwart? Fragen über Fragen, die es nun schnellstmöglich zu klären gilt!! Dabei darf jedoch nicht das letzte Heimspiel gegen Surendorf vergessen werden... ein Spiel ohne sportlichen Wert, könnte man doch despektierlich sprechen, beide Teams haben die Klasse gehalten... ich hoffe noch auf ein Feuerwerk der Spielkunst zum Abschied... auf das Sprengen diverser Grenzen und Rekorde... auf eine Entschädigung für die nimmermüden Anhänger für eine weitere Saison auf dem 2. Platz ... Mutti fand das zwar nicht schlimm, aber Vati hat dem Chronisten dann doch völlig zu Recht das Tragen des Steines der Schande angeraten...
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[10.02.2011 Jan Stegemann] Am Sonntag Nachmittag besuchen uns die Jungs aus dem Schwentinetal der Mannschaft Raisdorf I. Und das ist kein Anderer als der aktuelle Tabellendritte und ärgster Mitstreiter auf einen der beiden ersten Tabellenplätze, die den Aufstieg in die Kreisliga ermöglichen (können). Mit aktuell 16:6 Punkten liegen die Raisdorfer nur 2 Minuspunkte hinter dem aktuellen Tabellenführer (GTV III) und sind mit dem Vorteil ausgestattet, das Hinspiel gegen uns bereits gewonnen zu haben. Damals unterlagen die Wohlder in der doch so arg ungeliebten Uttoxeter Halle mit 25:26 und kam dabei währen des gesamten Spiels nie richtig auf Betriebstemperatur. Das muss am Wochenende anders sein, denn sollte das Müller- Team erneut verlieren, ist der Tabellenplatz 1 aus eigener Kraft nicht mehr zu schaffen. Und wer will das schon - außer Raisdorf und Preetz natürlich? Von daher benötigt wohl auch niemand besondere Aufputschmittel oder Motivationstrainer, das bringt die Begegnung automatisch mit sich. Personell stehen auf Seiten der Gettorfer noch viele Fragezeichen auf dem Zettel, die wohl auch erst Sonntag aufgelöst werden. Wieder mit an Bord sind Oliver Meincke und Lars Feldmann, dafür wird definitiv Alex Sperl als Spielmacher fehlen. Ansonsten bleibt abzuwarten, wer noch am Sonntag den Weg in die Gettorfer Grundschulhalle findet. So gegen 16.45 Uhr wird man dann am Sonntag wissen, wer sich ernsthafte Gedanken auf den Aufstieg machen kann und wer sich vielleicht schon aus dem Kampf um die vorderen Plätze verabschiedet. Ziel der Dritten Herren ist es, die Heimspielserie (seit dem zu Hause ungeschlagen) weiter auszubauen und das angestrebte Ziel - Auuufstieg - weiter im Auge zu behalten. Die ersten Auslobungen wurden bereits gemacht...Sekt oder Selters...
>So schreiben die Raisdorfer über das Spitzenspiel<
[07.02.2011
Jan Stegemann] Eine anfangs mittelmäßige
und am Ende schwache Leistung hat gereicht, um gegen den Tabellenvierten
Laboe mit 24:20 (14:7) zu gewinnen und die Tabellenführung beizubehalten.
Mit nur 7 Feldspielern und 1 Torwart angereist konnte das Tempo Nächstes Wochenende kommt dann
Raisdorf I nach Gettorf, das nächste Endspiel um die Tabellenführung. Leider
waren die Raisdorfer nicht bereit, dass Spiel zu verlegen, denn auf
Gettorfer Seite ist man wieder personell arg gebeutelt. Schade, denn in
einem Spitzenspiel wäre es schon schöner, wenn man auch qualitativ gut
aufgestellt ist. Aber wer will es den Gästen verdenken, schließlich ist es
für die Raisdorfer eine (wenn nicht sogar die) letzte Chance, einen Angriff
auf die Tabellenführung zu starten. Das
Hinspiel hat die Dritte Herren in der Raisdorfer Eissporthalle mit einem
Ding verloren. Es besteht also Revanchebedarf. Weitere Infos gibt es jetzt auch unter : www.dritteherren.de
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.. oder als Vorsprung gegen Preetz ... [Jürgen
Weik, 25.01.2011] Aber wenn man in 60 Minuten nur 15 Tore erlügt, ist
das gerade gegen den Tabellenletzten eher dünn. Und wenn dieser
Tabellenletzte es dann auch noch wagen sollte, 2 Tore mehr zu schmeißen...
tja... da muss sich der geneigte Handballfreund doch arg wundern. Zum
Spiel: Gute Stimmung trotz diverser Absagen, aber den Letzten... hahaha, den
sollte man doch auch mit dem letzten Aufgebot aus der Raisdorfer
Eissporthalle bosseln können? Entsprechend lapidar wird das Siegestonikum
eingenommen und losgelegt. Hinten läuft´s dann zunächst ausgezeichnet,
die Abwehr ist zornig, lässt gegen einen recht statischen Gegner mit einem
... hmm ... bedächtigem, aber wortgewaltigem Aufbauspieler so ca. gar
nix anbrennen, bis zur Mitte der 1. Halbzeit steht die Null... aber vorne
werden fahrlässigst 100-%er weggeschmissen, das es eine helle Freude ist.
Oder hat der Angriff schlichtweg verwachst? Unerklärlich... sicher, der
Torwächter gehört deutlich zu den Guten, dennoch wirken die Versuche von
hinten, nicht nur Dank gewisser Fehlsichtigkeiten des an diesem Tag relativ
fehlerarmen Chronisten, irgendwie nebulös, unscharf... das sichere 2-0
nach einem Viertelstündchen hätte gut und gerne ein 6-0 sein müssen... so
aber robben sich die Raisdorfer immer wieder an die herzensguten Großchancenverweigerer
aus der Handballhochburg nördlich des zu erweiternden Kanals heran.
Hilfreich war dabei, dass das gettorfer Spiel nie das gewohnte Tempo
aufnehmen konnte... und dennoch viel zu rasch abgeschlossen wurde, während
die einzelnen raisdorfer Angriffe gefühlte 3 Zeitspiele ( für Kenner
: 4,7 Malkisprints) dauern durften. Der Schiedsmann hatte die Partie
zunehmend immer weniger im Griff und verweigerte den erlösenden gehobenen
Arm zur Signalisierung des Zeitspiels konsequent. Es ist schade, wie
sehr die Angst vor peinlichen Schwitzflecken im makellosen blau des
Schiedsmannsleibchens ein flüssiges Handballspiel hemmen können. Aber ach,
am Schiedsmann all´ das Unbill dieses alles andere als famosen Spielchens
festzumachen, das wäre denn doch arg billig.
Wenigstens
beleidigte die Anzeigetafel nach 30 Minuten die Gettorfer Jugendhools um den
Havanna-Großmogul Homeister mit einem leidlichen ein-Tore-Vorsprung. Die
zweiten 30 Minuten sollten, mussten... ja würden sicher besser werden! Nix da. Nach wie vor gemahnten die Raisdorfer Angriffe
an Vorstöße in Schachgeschwindigkeit... aber immer so lange und
konsequent gespielt, nein, gerungen, bis wieder ein weiteres Tor das
Kampfgericht aufscheuchte oder ein Strafwurf durch eifriges Fussgehfehler ungültig gemacht wurde. Und die Angriffe der 3. Herren wurden
nach wie vor hektisch und schnell und viel zu selten erfolgreich
abgeschlossen. Es war eine verbissene, aber immerhin spannende Partie mit
dem bekannten Ausgang. 15 Tore Gettorf , 17 Tore Raisdorf 2 (Auch wenn die
SIS-Tabelle von einem 17-19 phantasierte, aber dieses Ergebnis wäre
bestenfalls nach 83 Minuten Spielzeit in den Bereich des Möglichen
gerutscht). Zu
erwähnen ist noch, dass Herr Rusch für seine konstruktive Kritik an der
"Linie" des Schiedsmannes leider des Feldes verwiesen wurde, dass
Extrainerspieler Promillo mit 2 Toren zu den Shootern des Tages gehörte und
dass die Kopfwunde des Herrn Jahncke vermutlich ohne Hirnschädigungen
verheilen wird. Was
ein Drecksspiel! Die Spieler von Raisdorf 1, die recht zeitgleich 2 Punkte
in Preetz vergaßen, haben sich sicher köstlich amüsiert. Das
muss am 05.02. besser werden! Vielleicht sollte im Training doch mal wieder
der Schwerpunkt auf Spielzüge verlagert werden? Hatten Stegemann und Weik
insgesamt doch nur 2 entsprechende Versuche ausmachen können. Vor den
anstehenden Spitzenspielen wird mir bang...
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Vom Jäger zum Gejagten, dem *****meister sei Dank und zum Trotze!? |
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[Hr. & Fr. Flunze, Januar 2011] Was in den letzten beiden Spielzeiten nicht gelang, scheint dieses Jahr möglicher denn je. Die Dritte ist auf dem besten Wege endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisliga zu schaffen. Zum Ende der Hinrunde gab es zwei weitere Siege auf das Konto der Mannen von Müller-Mohr, so dass nur die Ein-Tor-Niederlage in Raisdorf die ansonsten weiße Weste der Grau-Schwarz-Gestreiften befleckt. Nichtsdestotrotz boten aber auch andere Partien der Hinserie Grund zur Vorsicht im Rückspiel, wurde so manches Spielchen doch allzu locker angegangen. Dass das auch mal häufiger schief gehen kann, haben die unnötigen Niederlagen gegen Kellerkinder in den letzten Jahren gezeigt! Namen wie „KSV Holstein“, „Lütjenburg/Dannau“ oder „Wiker SV“ lassen den gemeinen Kreisklassenmeister der Herzen der letzten Jahre noch häufiger schweißgebadet aus den Federn aufschrecken… (Vor-)Vergangene Woche hätte sich fast der Surendorfer TS in die Liste der Gettorfer Schreckgespenste eingereiht. Und das, nachdem vor dem Jahreswechsel der Aufstiegskonkurrent aus Preetz noch deutlich besiegt werden konnte. Konstanz ist was anderes! Damit zu den beiden Spielen: 12.12.10, Beste Saisonleistung beim 37:22 gegen Preetz TSV II: Hochmotiviert gingen alle Akteure ins Spiel. Schließlich war der Gast bis dato ungeschlagen und Gettorf konnte nur durch einen Sieg an Preetz sowie Raisdorf vorbeiziehen. Standesgemäß für ein solches Spitzenspiel - aber dennoch wohl eher unüblich für die Kreisklasse - wurden von Keeper Weik eifrig selbstgebastelte Plakate aus dem heimischen Drucker gezwungen und rechtzeitig im ganzen Dorf verteilt. Dies verfehlte die gewünschte Wirkung nicht, so dass sich zahlreiche Zuschauer im Gettorfer Handballtempel einfanden, um angepeitscht durch die Trommler-Truppe um Ole Staack einen Sieg ihrer Lieblinge bejubeln zu können. Und so sollte es denn auch kommen. Die Gäste zeigten sich zwar in Breite und Höhe (in Länge ist Gettorf nicht zu toppen) körperlich überlegen, doch Gettorf setzte auf allen Positionen Einsatz und Spielwitz dagegen. Nach ausgeglichenem Start (6:6) konnte man sich zur Pause mit 16:11 absetzen. Der schönste Treffer der Partie gelang Linksaußen Marco Knut..äh..Landt-Hayen, der nach Spielzug („Russe“) von rechts vorzüglich von Mohr per Bodenpass hinter dem Rücken bedient wurde und mit Heber an den Innenpfosten abschloss! Der Vorsprung konnte zunächst gehalten werden (21:16), ehe dann dank eines 9:3-Lauf der vorweihnachtliche Sack frühzeitig zu gemacht konnte (30:18). Zum Ende hin zerfiel der Gegner ein wenig: Aufgrund lästiger Zetereien wurden sowohl Trainer als auch der einzige Torwächter vom Mann an der Pfeife mit Zeitstrafen bedacht. Die 15 Tore unterschied bildeten unterm Strich den dritthöchsten Saisonsieg (nach den Kantersiegen an Spieltagen 1 & 2), ein Ergebnis, welches man sich im Spiel gegen die Reserve des Landesliga-Tabellenführers nicht zu erträumen gewagt hatte! An allzu viele Einzelheiten konnte sich nach den anschließenden Feiereien leider nicht mehr erinnert werden. Außerdem bekam der Aushilfschronist im Spiel sowieso nicht viel mit, war er doch damit beschäftigt, sich fleißig vom Gegner anwerfen zu lassen. Und auch der amtliche Schreiberling der Mannschaft opferte seine Erinnerungen dem Teamerfolg, als er in den letzten Minuten eingewechselt einen Strafwurf der Preetzer mit dem Kopf parierte! Erschwerend hinzu kamen weihnachtliche Festivitäten und schließlich Silvester, welches schon morgens um zehn mit Jagertee begann. Keine guten Vorraussetzungen dafür, einen Spielbericht erst 4-5 Wochen nach dem Spiel zu verfassen… Der Stegistik ist zum Glück noch zu entnehmen, dass alle Feldspieler mindestens einmal zum Torerfolg kamen, die Außenspieler zeigten sich dabei mit über 20 Treffern besonders erfolgreich: Gettorfer TV III : TSV Preetz II = 37:22 (16:11)
Karsten Jandke 4/2, Olaf Kroschel 3, Mark Timmler 3, Alex Sperl 2, Oliver Meincke 1, Carsten Rusch 1, Jan Stegemann 1,
Jan
Müller 0 (n.e.)
Da Preetz anschließend noch einen Punkt in Schönberg liegen ließ, konnte sich die Dritte schon vor dem letzten Hinrunden-Spiel, welches in den Januar verlegt war, den Titel „Herbstmeister“ ans Revers heften. Dies gelang erstmals in der Mannschafts-Geschichte, so dass auch sogleich eine Vielzahl von Motivationswetten in die Runde geschmissen wurden, damit man auch am Saisonende Platz eins inne hat - den einzigen, der sicher zum Aufstieg berechtigt! Die Dritte ist nun also vom Jäger zum Gejagten geworden, und wird in jedem weiteren Spiel darum kämpfen, den vordersten Platz in der Tabelle zu verteidigen (Ehrenpräsident Homeister war so schlau, dies als Klausel in seinen Wetteinsatz einzubauen!). Doch dass die ungewohnte Rolle des Tabellenführers keine einfache und das Unterfangen durchgehend vorne zu bleiben kein leichtes sein wird, sollte sich gleich beim nächsten Auftritt der aufstiegswilligen Adler im Papageien-Kostüm zeigen. Und damit zum Auftritt in Dänischenhagen, bei dem man sich alles andere als mit Ruhm bekleckerte! (Spötter mögen behaupten, dass läge auch daran, dass man sich freitags allzu oft mit Rum bekleckere, aber das gehört hier nicht hin…) 09.01.11, Ergebnis deutlicher als der Spielverlauf, 30:22 beim Surendorfer TS: Da Chronist Weik einem Auftritt von Oliver Kalkofe - seiner Muse für Zynismus, Sarkasmus & Co. - beiwohnte, auch zu dieser Partie ein paar Worte seines Vertreters zwischen den Pfosten und an den Tasten. Unterstützt durch Edelfan Mareike, die allein den kompletten Gästeblock beim Spiel in der Ballsporthalle zu Dänischenhagen bildete, und den im Hamburger Exil verweilenden Weik während des Spiels per SMS auf dem Laufenden hielt, entstand dieser etwas andere Spielbericht:
Vor dem freitäglichen Training war nur eine Sieben für den Trip zum
Tabellenfünften gemeldet, weshalb noch hastig Kräfte von heimischen
Couchgarnituren oder aus umliegenden Waldgebieten herbei gebeten wurden. So
konnte man doch mit dreizehn Mann, inklusive zweier Torhüter, gut gerüstet
antreten. Eine Maßnahme, die sich als durchaus notwendig erweisen sollte,
konnte doch jeder seinen Teil dazu beitragen, dass in der unerwartet knappen
Partie nicht unnötig Punkte liegen gelassen wurden! Ex-Coach Jens Schäfe,
Standby-Kraft Sven Stolte und Freizeit-Jäger Lorenz Jandke trafen alle bei
ihrem ersten Auftritt der Saison. Man freut sich schon auf die
obligatorischen Prämien… Beim Umziehen traf man auf ein bekanntes Gesicht in Gettorfer Handballkreisen: Joachim Rahn sollte die Partie als Schiedsrichter leiten, was er dann auch tadellos tat. „Rahner 1-2-3“ war zu Beginn des Jahrtausends noch als Spieler beim GTV aktiv und bildete zudem viele heutige Spieler in der Jugend aus. Zum einen betreute er die Generation der Anfang 80er (geb. Knutzen, Sperl, Stolte usw.), zum anderen die der Mitte 80er (u.a. Herforth, Reins, Lübker), die mittlerweile die 1. Herren prägen.
Die Zeit ist auch an Achim nicht spurlos vorüber gegangen, trägt er doch
mittlerweile einen grau angehauchten Ziegenbart, um vom schütter werdenden
Haupthaar abzulenken (Aussage von ihm persönlich!). Dass auch seine
ehemaligen Schützlinge 2011 wieder ein Jahr älter werden, sollte man im
Verlaufe des Abends ebenfalls merken. In der Masse bzw. im Schnitt gerade
einmal um die dreißig, war man alles andere als jugendlich frisch. Dass ein
Warmmachen mit angezogener Handbremse – wie so oft – nicht unbedingt
hilfreich dabei ist, schwungvoll ins Spiel zu starten, sollte sich mal
wieder zeigen! Der vorbereitende Fokus wird allzu sehr auf den 10-minütigen Kabinenaufenthalt vor Anpfiff gerichtet, während dem sich mit einem mittlerweile professionalisiertem Ritual eingestimmt wird. Dem Ziel Meisterschaft zuliebe wird vor jedem Spiel der Saison (bei der Niederlage in Raisdorf wurde dies versäumt) der gehörnten, grünen Flasche gehuldigt. Um dabei nicht vom Herbstmeister zum Herpesmeister zu werden, gibt es im neuen Jahr sogar passende Trinkgefäße auf rutschfestem Tablett, welches dem nahezu einzigen Gastronom der Heimatstadt abgequatscht wurde. Ob dies auf Dauer zum Erfolg führt, wird die Zukunft zeigen… Aber vielleicht gehen da ja die Kollegen konform, sind quasi „d`accord“, dass es durchaus Sinn macht, sich beim Konferieren vor Spielbeginn auf die anstehende Aufgabe zu konzentrieren statt nur phrasenreich und feucht-fröhlich in der Kabine zu kumulieren, sonst konvergiert das Saisonendergebnis doch nicht gegen 1 und wäre somit kongruent zu den Enttäuschungen der Vorjahre. Konfus? Oder „Concur“?
Nach dieser Mahnung zur richtigen Einstellung (mich selber mit einbezogen) nun endlich zum Spielverlauf, festgehalten im SMS-Dialog zwischen Gettorfs einzigen Tribünengast und dem Schreiberling auf Wortwitz-Fortbildung: Edelfan: So mein Hase die Jungs ziehen sich gerade um und ich werde versuchen dir alle 10 Minuten Bericht zu erstatten. Falls es sich lohnt… Exilchronist: Ausgezeichnet… Viel Vergnügen mit den Handball-Herzensbrechern, bin optimistisch sofern der *****meister mit an Bord ist! Edelfan: Da geh ich mal ganz stark von aus, dass dieser die weite und vor allem gefährliche Reise hierher mit angetreten ist. Wir sind gespannt! Die Partie beginnt, und die Gettorfer Alt-Herren zeigen sich im neuen Jahr ungewohnt fußlahm. In der Abwehr wird zu wenig geschoben, hinten rutschen einfachste Bälle durch. Edelfan: Fast zehn Minuten gespielt und es steht 4:6 für die Gettorfer Handballgötter. Flunze ist noch nicht so in Form, wird aber von Sekunde zu Sekunde besser. Diese Hoffnung sollte sich nicht bestätigen, kurz darauf musste Kunze seinen Kasten für Langkopf räumen. Ansonsten gehen einfachste Bälle verloren, Pässe landen am Rücken des Mitspielers und Torwürfe an allerlei Gebälk des Gegners. Edelfan: 20. Minute und die Handballhünen machen es spannend. Immer nur 1-2 Tore vorne. Erste fachmännische Analyse meinerseits: Es fehlt das Zauberelixier *****meister um richtig ins Spiel zu kommen! Kisten-Hattrick: Nacheinander treffen Jens per Siebenmeter nach Foul an ihm, Lorenz per Abpraller vom Kreis und Sven im dritten Versuch aus dem Rückraum! Edelfan: So, Halbzeitbericht: Unsere Herzblattprinzen führen mit 14:12. Seitdem Kai im Tor ist, läuft es auch besser. Es werden einige schöne Pässe gespielt, aber ich hoffe mal mit *****meister wird es noch besser. Ich halte dich auf dem Laufenden… Weiterhin viel Sand im Getriebe, würde man ja eher bei den Beachboys aus Surendorf vermuten. Rückraumwürfe bleiben meist im Mittelblock hängen, und Tempospiel wird weiter vermisst. Edelfan: 40. Minute: Das muss ein gepunschter *****meister gewesen sein. Es steht 17:17 und viele Fehler werden gemacht, nicht schön anzusehen! Exilchronist: Bitte ein zorniges „Trainer raus!“ in Richtung Bank brüllen und die Torhüter zur Leistung mahnen! Diese Meinung teilt auch der mittlerweile vom Spielfeldrand auf die Zuschauerränge gewanderte GTV-Fotograf Jörg Homeister, der ein energisches „Männers!“ in Richtung Spielfeld brüllt! Auch auf der Bank mehren sich die Sorgen um den sicher eingeplanten Zweier. Die Aushilfskräfte kommen nun weniger zum Einsatz. Edelfan: Deine durchaus zornigen Gedanken an sie hat die Mannschaft wohl gespürt. Eine liebreizende 4-Tore-Führung dürfen wir nun unser nennen. Aber 10 Minuten sind noch zu spielen, ich bleibe vor Ort und berichte. Erste Fluchtgedanken des leidenden Publikums wurden verworfen. Dank der zusätzlichen Pausen in Halbzeit eins können die Stammkräfte nun den Gegner überlaufen, welcher übrigens nur einen Mann zum auswechseln auf der Bank hatte! Edelfan: Hysterie bricht aus! Fans (J.H.) reißen sich die Kleider vom Leibe. Kai hat Omeyer-Niveau erreicht und die Götzen in Gestreift liegen mit 8 vorne. Die letzten zwei Minuten laufen. Dank einer deutlichen Steigerung im Tor kann man sich am Ende weiter absetzen. Die vom Trainer geforderten 10 Tore Abstand verpasst man bezeichnenderweise mit einem Fehlwurf unbedrängt vom Kreis. Da ist man mit einem blauen Auge davongekommen, obwohl man den Surendorfern schlussendlich sogar ihre höchste Saisonniederlage zufügen konnte! Noch völlig durcheinander und überwältigt von der unerwarteten Gefühlsachterbahn kontaktiert der Edelfan den Exilchronisten um den Endstand preiszugeben. Die Ocean Thirteen aus Gettorf konnten den Surendorfer Surfer-Boys am Ende doch noch den Wind aus den Segeln nehmen ohne jedoch 100% ihres Leistungsvermögens abrufen zu müssen. Man feiert nicht nur den Sieg, sondern auch die Handhabe über den Hallenschlüssel. Ob dieser den Weg zu „dem Haus mit dem runden Licht“ gefunden hat, ist nicht überliefert. Durchaus zufrieden mit dem Bericht und seinen Schäfchen (zumindest dem Ergebnis, nicht der Leistung) kann der Exilchronist seinen Sonntag ausklingen lassen… Im Einsatz: Kunze (1.-15.), Langkopf (15.-60.); Mohr 8/2, Sperl 5, Seidler 4, Landt-Hayen 3, Stolte 3, Müller-Mohr 2, Stegemann 1, Kroschel 1, Feldmann 1, Jandke L. 1, Schäfe 1/1 |
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[07.01.2011 Jan Stegemann]
Der aktuelle Tabellenführer der 1. Kreisklasse B muss am Sonntag Abend ins
Nachbardorf Dänischenhagen reisen, um gegen die alt bekannten Surendorfer
seine Herbstmeisterschaft formell zu besiegeln. Ab dann startet die Rückrunde,
in der man den Auuufstieg, die Meisterschaft und/ oder alles Weitere in
eigenen Händen hält. Aber das Spiel gegen die Beachboys wird kein Selbstgänger,
denn der Favorit wird mit einem stark dezimierten Kader die Dorfgrenzen
verlassen. Fehlen werden definitiv die Kreisläufer Fischi, Meise, Arne und
Ruschi, Keeper Monstaa, LinkshandTorschützenkönig Oli, das Rückraumkampfschwein
Juhnke und Flügelflitzer Mark. Fragezeichen stehen noch hinter
Allzweckwaffe Ölüf, Keeper Kai und Lars. Des Weiteren ist der vielleicht
einzige Torhüter Flunze noch angeschlagen – von wem auch immer. Der Rest
muss das Spiel irgendwie biegen gegen eine Mannschaft aus dem
Tabellenmittelfeld, die bisher stets solide Ergebnisse (bis auf eine 29:36
Niederlage in Schönberg nur knappe Niederlagen) geliefert hat.
Voraussichtliche
Aufstellung: |
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